Coronavirus - Covid-19
Bei der Bekämpfung der Ausbreitung des Coronavirus steht der Schutz der Gesundheit von besonders gefährdeten Personen im Fokus. Sie haben ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe.
Allgemeine Informationen
Übertragung
- Durch Tröpfchen oder Aerosole, die von einer angesteckten Person abgegeben werden, insbesondere beim Husten, Niesen und lauten Sprechen.
- Während Tröpfchen zu Übertragungen in unmittelbarer Nähe führen, können Aerosole in der Luft schweben und Übertragungen auch über weitere Distanzen verursachen, vor allem in geschlossenen Räumen ohne ausreichende Belüftung.
- Über die Hände: durch den Kontakt mit Viruspartikeln auf Oberflächen können die ansteckenden Tröpfchen aus Husten und Niesen, an Mund, Nase oder Augen gelangen, wenn diese berührt werden.
Wer ist besonders gefährdet und muss besonders geschützt werden?
- Personen ab 65 Jahren Das Risiko für einen schweren Verlauf bei einer Ansteckung mit dem Coronavirus steigt mit zunehmendem Alter. Auch Vorerkrankungen erhöhen das Risiko zusätzlich.
- Personen ab 16 Jahren mit Trisomie 21
- Personen ab 16 Jahren mit bestimmten Formen folgender chronischer Krankheiten:
- Bluthochdruck
- Herz-Kreislauf-Erkrankung
- Diabetes
- Lungen- und Atemwegserkrankungen
- Krebs
- Erkrankungen und Therapien des Immunsystems
- Adipositas (BMI ≥ 35 kg/m2)
- Niereninsuffizienz
- Leberzirrhose
Weiterführende Links
Bundesamt für Gesundheit BAG:
ARTISET: Schutz vor Grippe und Pandemie
Swissnoso: Empfehlungen vom 31.01.2023
Fachgremium Infektionsprävention in sozialmedizinischen Netzwerken: PUBLiC HEALTH Schweiz - Fachgremium
Das "Fachgremium Infektionsprävention in sozialmedizinischen Netzwerken" hat für die Sozialmedizinischen Institutionen die ersten umfassenden "Empfehlungen zur Prävention und Kontrolle von respiratorischen Infektionen in Heimen und der häuslichen Pflege" erarbeitet.
Empfehlungen zur Prävention und Kontrolle von respiratorischen Infektionen in Heimen und der häuslichen Pflege