Behinderung und berufliche Ausbildung

Eine berufliche Ausbildung ist die beste Integrationsmassnahme. Den Einstieg ins Erwerbsleben zu finden, ist für Jugendliche mit einer Behinderung ein besonders schwieriger Schritt. Deshalb begleiten und coachen viele unserer Mitglieder junge Menschen auf diesem Weg.

Gemäss UNO-BRK haben auch Menschen mit Behinderung ein Recht auf Bildung. Damit sie dieses Recht chancengleich in Anspruch nehmen können, bieten rund 50 unserer Mitgliederinstitutionen Angebote zur beruflichen Ausbildung von Jugendlichen mit Behinderung an. So vielfältig der besondere Bildungs- und Unterstützungsbedarf ist und so individuell die Stärken von Menschen mit Behinderung sind, so vielfältig ist auch das Angebot unserer Mitglieder.

Es umfasst insbesondere:

  • Berufliche Abklärungen
  • Arbeitstrainings
  • Ausbildungen (EFZ, EBA, PrA nach INSOS)
  • Praktika
  • Vermittlungen von Arbeitsplätzen

Ziel ist stets: Der erfolgreiche Abschluss einer Ausbildung sowie eine anschliessende Eingliederung in die freie Wirtschaft oder an einen geschützten Arbeitsplatz.

Ausbildungsstufen

Im Hinblick auf die individuellen Bedürfnisse und Voraussetzungen der jungen Menschen mit Behinderung bieten unsere Mitglieder Ausbildungen auf verschiedenen Bildungsstufen an. Manchmal kann ein Abschluss auf einer tieferen Bildungsstufe das Vertrauen der Jugendlichen in ihre eigenen Fähigkeiten in dem Umfang stärken, dass danach eine höhere Bildungsstufe motiviert angegangen und erfolgreich abgeschlossen werden kann.

Mehr Informationen zu den Ausbildungsstufen:

Praktische Ausbildung nach INSOS (PrA)

Zweijährige Grundbildung mit Eidgenössischem Berufsattest (EBA) 

Berufliche Grundbildung mit Eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ)

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