Ein einfühlsames Drama, das die körperliche Selbstbestimmung einer an Demenz erkrankten Person hinterfragt. Ausgezeichnet mit dem Silbernen Bären an der Berlinale 2026.
QUEEN AT SEA
Kinostart 29. Oktober 2026
Im Verleih von Frenetic Films AG, Presseheft
Amanda und ihr Stiefvater Martin kämpfen mit einem moralischen Dilemma, das sie entzweit. Ist Amandas Mutter Leslie, die an fortgeschrittener Demenz leidet, noch fähig, wichtige Entscheidungen selbst zu treffen? Falls nicht, wer übernimmt die Verantwortung – der Ehepartner, die Tochter oder eine Institution? Amanda und Martin sehen sich mit immer schwierigeren Entscheidungen konfrontiert, die sie schliesslich an ihre Grenzen bringen.
Dieser Film handelt vom Umgang mit und die Betreuung von Demenzkranken zu Hause, im privaten Raum, ja bis in die Intimsphäre. Der Film nimmt keine Position ein, sondern sucht ein Verständnis für jede Person, insbesondere für die erkrankte Amanda, aber auch für deren Mann (der auch langsam ans Ende seiner Kräfte kommt) und ihre Tochter. Wann ist der Moment, die Behörden einzuschalten? Der Film zeigt auch, wie sensibel die scheinbar geistig abwesenden Menschen auf Veränderungen, oder auch jegliche emotionalen Konfrontationen reagieren.
Das eindringliche Drama wurde an der Berlinale mit dem Silbernen Bären – Preis der Jury – sowie dem Silbernen Bären für die herausragenden schauspielerischen Leistungen von Tom Courtenay und Anne Calder-Marshall ausgezeichnet.
Im Anschluss des Filmes vom Freitag, 23. Oktober 2026 findet eine moderierte Gesprächsrunde statt.