Alterspsychiatrie zwischen Kunst, Geschichte und Praxis
Lange Zeit galten ältere Menschen als «nicht mehr therapierbar», ihre seelischen Leiden wurden als «natürliche Folge des Alterns» abgetan. Erst in jüngster Zeit wandelt sich diese Sichtweise: Depressionen, Einsamkeit, Trauer und Anpassungskrisen im Alter werden zunehmend als behandelbare, menschliche Erfahrungen anerkannt.
Die Veranstaltung schlägt eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Sie verbindet kulturhistorische Perspektiven auf die Psyche mit aktuellen Erkenntnissen aus der Alterspsychiatrie. Gemeinsam reflektieren wir, wie Fachpersonen aus den Bereichen Medizin, Pflege, Aktivierung, Therapie und Sozialarbeit seelische Gesundheit im Alter wahrnehmen, fördern und begleiten können.
Programm
16.30 Uhr
Fachinput Alterspsychiatrie «Altersbilder in der Langzeitpflege. Was kann Psychotherapie bei Hochbetagten noch erreichen?»
Diskussion: Was bedeutet das für meine tägliche Arbeit? Wo können wir als Pflegende, Aktivierende und Sozialarbeiterinnen Zugänge finden? Was lehrt uns die Geschichte?
17–18 Uhr
Führung durch die Ausstellung «Seelenlandschaften» mit Fokus auf historische und künstlerische Konzepte von Psyche, Alter und Krankheit
18 Uhr
Apèro und Austausch
Zeit für Vernetzung und kollegialen Austausch in der Bar Restaurant Spitz
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und einen spannenden Austausch!
Anmeldefrist: 1. Februar 2026 - Die Plätze sind beschränkt.